Was sich verändert hat: der Name, die Einrichtung, der Standard. Was gleich geblieben ist: die Idee, dass das Thermalwasser allen zugutekommen soll — nicht nur jenen, die es sich problemlos leisten können.
1215. Das Wasser war zuerst da.
Die älteste Urkunde, die das Leukerbader Thermalwasser erwähnt, stammt aus dem Jahr 1215. Schon zur Römerzeit badeten Menschen hier — wegen der Wärme, wegen der Mineralien, wegen der Wirkung. Wegen des Wassers.
1865. Für alle, die es brauchen.
Um die Mitte des 18. Jahrhunderts begannen Bürger, Geld zu sammeln. Nicht für sich — für die Armen, die die Heilquelle nicht erreichen konnten. 1865 war das Armenspital mit Badeanstalt fertig: eine klare Haltung, die bis heute trägt.
Sandra & Didier Grichting.
Sandra und Didier Grichting übernahmen 2008 die Geschäftsleitung — als Familie, nicht als Konzern. 2020 kam die 4-Sterne-Klassifikation, das Restaurant 51° eröffnete im Dezember 2022.
Nach einem Brand und einer grossen Renovation kam 2025 das neue Gemmiblick-Aussenbecken dazu. Das Haus bleibt, was es war — mit besseren Becken.
Älteste Urkunde: Thermalwasser in Leukerbad dokumentiert
Bau des Armenspitals mit Badeanstalt
Umbenennung in «Volksheilbad»
Sandra & Didier Grichting übernehmen die Leitung
Therme 51° · 4-Sterne-Klassifikation
Eröffnung Restaurant 51°
Neues Gemmiblick-Aussenbecken · Renovation abgeschlossen
Das Thermalwasser gehört allen. Das meinen wir so.
Therme 51° gehört keiner Privatperson — das Haus wird von einer Stiftung getragen, die seit 1979 offiziell besteht. Alle Einnahmen aus dem Tischwasser — das Wasser, das Sie am Tisch bestellen — fliessen direkt in den Solidaritätsfonds.
«Jeder sollte sich eine Auszeit vom Alltag gönnen können — mit unserem kleinen Beitrag machen wir das für alle möglich.»
Kompetenzzentrum Behindertensport Schweiz
Verein für taubblinde Menschen
Menschen mit geistiger Behinderung
Sehbehinderten Forum Schweiz
Das Haus entdecken.
Die Geschichte spürt man am besten selbst — im Wasser, beim Frühstück, am Abendtisch.